Der Schweizer Autor Alexander Stutz hat Betroffenen zugehört, Archive durchforstet und daraus ein Stück entwickelt, das den Erinnerungen der Menschen ebenso nachhorcht wie dem Rhythmus der Maschi­nen in den Fabriken. Gleichzeitig entsteht das Porträt einer Gesellschaft, die allzu gerne Leid übersieht und ak­zep­tiert, wenn es als nützlich, gerechtfertigt oder notwendig angesehen wird. Inszenieren wird die junge Regisseurin Amelie von Godin, die sich bereits mit der Uraufführung von Anaïs Clercs Schimmernde ­Schluchten in Bern vorgestellt hat.